1/4 Super Cub von The Wings Makers

Da wir in meinem Modellflugverein sehr viele Schleppflüge machen, habe ich mich auf die Suche nach einem Schleppflugzeug gemacht.
Welches Flugzeug sollte es werden!? Es wird mein erstes Schleppflugzeug sein. Sollte also einfach zum Fliegen sein und nicht allzu viel Kosten. Vorerst möchte ich nur die kleineren Segler schleppen, bis ca. 10kg. Elektro wäre von Vorteil, wenn auch im intensiven Schleppbetrieb dadurch Nachteile entstehen. Wenn möglich, sollte ich es in der Manntragenden Version auch schon geflogen sein. Also, fiel mein Augenmerk auf die 1/4 Super Cub von TWM.

http://www.thewingsmaker.com/airplane_details.php?name=1/4 SUPER CUB

Als ich vor ein paar Monaten beruflich in Hong Kong war, konnte ich eine 1/4 Super Cub von The Wings Makers kaufen. Der Preis war sehr gut. Unter 200€ für ein AFR mit 2,6m Spannweite finde ich sehr gut. Jetzt war ich auf der Suche nach dem richtigen Motor – Regler – Propeller Setup. Zum Glück gibt es Bernhard Streicher in meinem Verein. Er hat sehr viel Erfahrung im Schlepp mit Elektrofliegern. Er fand auch schnell das richtige Elektrosetup für mich. Beim Einkauf der Bauteile habe ich schnell gelernt, dass die Elektrobauteile um ein vielfaches teurer sind, als das Flugzeug selbst. Daraus folgt – falls man abstürzt, so abstürzen, dass man die Elektrobauteile wieder verwenden kann. Die 200€ vom Flieger sind da fast noch das Billigste.
Da ich nicht gerade ein Naturtalent im Bauen bin, hat es doch einige Zeit gebraucht, bis ich den Motorspant, Servos, Verkabelung und Schleppkupplung eingebaut hatte.
Dann war die Elektronik dran. So was jetzt, dachte ich: Akkus – Regler – Stecker – Motor – Kabeln – Servos. Wie soll ich das alles verbinden.. ?!?!? Ich gestehe! Es gab wieder einen Anruf bei Bernhard. Er hatte Mitleid und ich brachte die Cub zu Ihm in den Keller. Gegenüber meinem Arbeitsplatz in der kalten Garage, ist sein Keller ein Paradies für Modellbauer. Er hat mich dann auch schnell aufgeklärt, dass man Sekundenkleber nicht überall verwenden kann. Echt!! Man lernt nie aus, dachte ich mir. Wie gesagt, bauen ist nicht unbedingt mein Ding. 🙂 Also haben wir begonnen, die Cub zu verkabeln. Bis wir die erste Weinflasche öffneten, dann stand der Entschluss fest, die Cub bleibt beim Ihm auf Kur und wird professionell auf das Fliegen vorbereitet!

Es dauerte nicht lange und sie war flugfertig!

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Jetzt warteten wir auf das richtige Wetter zum Einfliegen. An einem Nachmittag war es dann soweit. Bernhard macht ein paar Rollversuche und schließlich hob sie ab.

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Die Ruderabstimmung war gut. Nur, wenn man die Klappen auf das Maximum ausfährt, dann muss sehr sehr viel gedrückt werden!! Nachdem wir alle Phasen eingestellt hatten, flog die Cub sehr einfach und agil durch die Luft. Ich bin schon auf die ersten Schleppflüge gespannt.

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Bis bald! Viel Spass beim Fliegen mit allem was Flügel hat!

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Pribina Cup 2014, 25. April

Ausser, dass es bei uns den ganzen Tag geregnet hat, gibt es nicht viel zu berichten.

Ein paar Fotos von den letzten Tagen:

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Ein kleines Wetterfenster könnte es am Samstag noch geben. Um einen 4. Wertungstag zu erhalten, wird auch noch überlegt am Sonntag zu fliegen. Schau ma mal! 🙂

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Pribina Cup 2014, 24. April

Oh Wunder, wieder ein Wertungstag! Unser Wettermann war nicht gerade optimistisch mit dem Flugwetter und den möglichen Basishöhen. Er hat die Basishöhen auch gleich einmal um 1000m zu tief geschätzt. 🙂

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Nach dem Briefing hatte ich noch ein paar Fragen an den Experten für das Wetter.

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Unsere Helfer bei den Flugvorbereitungen 🙂

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Noch eine kleine Plauderei, vor dem Start, über unsere taktischen Möglichkeiten.

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Heute wurden wir als erste Klasse geschleppt. Das war eigentlich sehr gut, da wieder Regenschauer vorhergesagt wurden.
Gleich nach dem Ausklinken gab es gute Steigwerte und schöne Wolkenstrassen. Es zeigte sich aber auch bald, dass es schnell zu Regenschauern kommen kann. Deshalb entschloss ich mich für einen frühen Abflug. Leider konnte ich vor dem Abflug nicht vor einer Wolke in die Höhe steigen, wie so manche aus meiner Klasse. War auch nicht schlimm, da es eine super schöne Konvergenzlinie in den ersten AAT Kreis gab.

http://www.pribinacup.sk/2014/tasks/show/open/44O_PRB14-open_tsk/

Der Rückflug in den zweiten Kreis, nahe Nitra, war schnell und kein Problem. Dann galt es wieder Richtung Donau zu fliegen. Nach einem längeren Gleitflug Richtung Süden, fand ich wieder gute Steigwerte und konnte die Aufgabe mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 116km/h beenden. Das war heute der 3. Tagesplatz. 🙂 juhu

http://www.pribinacup.sk/2014/results/show/open/44O_PRB14-open/

Durch die vielen Regenschauer gab es auch heute wieder etliche Aussenlandungen. Vor allem ein Schauer kurz vor dem Zielkreis machte manchen Piloten das Leben schwer und sie mussten 500m vor dem Flugplatz in den Acker.

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Pribina Cup 2014. 23. April

Nach dem gestrigen Ruhetag gab es heute wieder einen Wertungstag. Das Wetterbriefing war bestimmt von den Worten: Regenschauer – Sonne – Regenschauer – Abschattung – Sonne – Regenschauer. So war es dann auch. Noch vor dem ersten Schlepp in der Offenen Klasse gab es einen Regenschauer am Flugplatz. Dieser war zum Glück überschaubar und wir konnten uns am Hausberg von Nitra, dem Zobor, gut in die Höhe schrauben.

Heute gab es zur Abwechslung einmal eine Rennaufgabe.

http://www.pribinacup.sk/2014/tasks/show/open/44N_PRB14-open_tsk/

Unser erster Wendepunkt lag im Osten von Nitra. Durch den Regenschauer, der uns beim Start schon erreichte, war der direkte Weg zum Wendepunkt durch die nicht vorhandene Thermik taktisch ein hohes Risiko. Ich wählte eine Route entlang den Hängen NO von Nitra. War zwar ein grosser Umweg, aber eine sichere Variante. Ein paar von uns probierten den direkten Weg und landeten bei den Kühen. Nach der 1. Wende mussten wir in den Norden. Durch die vielen Schauer und kleineren Gewitter war die ganze Situation sehr unübersichtlich und ich flog zick zack wie eine Hase auf der Flucht. Und siehe da, ich hatte Glück und fand eine Wolkenstrasse zwischen den Schauern zum 2. Wendepunkt. Nach dem Umrunden ging es wieder in den Süden der selben Strasse entlang. Irgendwann hört auch die beste Konvergenz auf und dann war guter Rat teuer. Ich musste nun durch das Gebiet fliegen, dass ich zur ersten Wende umflogen hatte. Vielleicht etwas zu unentschlossen versuchte ich mich an ein paar Wölkchen, ich konnte aber nur schwaches Steigen finden. Sehr weit im Süden, geschätzte 40km, gab es wieder Thermikwolken zu sehen. Also versuchte ich mein Glück und flog los. Die Wolken kamen einfach nicht näher und ich wurde immer tiefer. Der Gedanke war da, vielleicht hätte ich doch den halben Meter Steigen vorher ausnützen sollen. Irgendwie nicht hilfreich so ein Gedanke. Im hier und jetzt sollte ich fliegen und nicht irgendwelchen Situationen oder Entscheidungen in der Vergangenheit nachtrauern. Dafür habe ich nach dem Flug Zeit. Also entspannen – konzentrieren und eine Thermik suchen war die Devise. See – Wald – Feld – Sonne brachte in ca. 300m über Grund den gewünschten Aufwind. Nach langen Minuten war ich dann wieder in 1100m und konnte wiederum zwischen ein paar Regenschauern zum letzten Wendepunkt, in der Nähe der Donau, fliegen. Meinen Endanflug flog ich sehr zurückhaltend und legte noch ein paar Sicherheitsmeter dazu, um auch sicher durch den letzten Regenschauer vor dem Zielkreis zu kommen. Ich konnte mit 75km/h Durchschnittsgeschwindigkeit die Aufgabe vollenden. An so einem Tag ist Teamflug sicher besser, wie man bei dem polnischen dreifach Sieg heute sehen kann. Die Jungs sind super geflogen und schafften 92 km/h! Gratulation!!

http://www.pribinacup.sk/2014/results/show/open/44N_PRB14-open/

Fotos folgen etwas später.

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Pribina Cup 2014, 21. April

Schon beim Briefing um 10:00 wurden wir auf ein langes Warten eingestellt. Es gab Regen und wenig Sonne, die Wettbewerbsleitung erhoffte sich ein Wetterfenster. Der Start wurde mehrmals verschoben. Dann wurde tatsächlich begonnen, die 15m Klasse zu schleppen.

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Aber es dauerte nicht lange und sowie die 15m Klasse geschleppt wurde, mussten sie auch wieder landen. Unser CD war etwas zu optimistisch – eine Startunterbrechung folgte.

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Es wurde wieder gewartet und nicht aufgegeben, uns in die Luft zu hängen. Dann fiel die Entscheidung, dass wir alle starten werden. Ich war einer der Letzten in der Luft von 110 Flugzeugen. Der einzige Ort wo wir ein wenig Steigen gefunden haben, war der ca. 4km lange Hang nördlich von Nitra.

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Es gab ein wenig Thermik – Hangwind und eine schwache Welle. Soweit eh OK, aber mit mehr als 60 Flugzeugen war es schon sehr eng. Schlechte Sicht – wenig Steigen und viele Flugzeuge, da war es nicht immer einfach, alle Flugzeuge im Auge zu behalten.

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Die Startlinie wurde geöffnet und ich flog sofort ab. Nicht gerade hoch, aber ich hatte genug von den vielen Flugzeugen.
Ich flog niedrig an den Hängen entlang und versuchte den ersten AAT Kreis zu erreichen. Nach ein paar Versuchen Höhe zu holen, schaffte ich dann den Sprung über die flachen waldigen Hügeln zum Kreis. Ich wollte gleich wieder umdrehen und Richtung Süden fliegen, aber für mein Gefühl war ich zu tief. Ich flog weiter Richtung N in das nächste Tal und lies mich vom starken Rückenwind in den Kreis hinein treiben. Ich dachte mir: Ob heute überhaupt einer die 100km schaffen wird, geschweige denn 25% der Teilnehmer um einen wertbaren Tag zu bekommen.

Nicht gerade hoch, über einem Steinbruch, begann ich wieder Höhe zu machen. Wer den Schornstein in Prievidza kennt, den hatte ich auf Augenhöhe. Als ich ein paar Meter darüber war, versuchte ich noch ein paar Kilometer anzuhängen. Nach 52km Wertungsdistanz war es aber Zeit, den Hilfsmotor zu starten. Die Weitesten flogen 75km, also gab es wieder keinen gültigen Wertungstag.

http://www.pribinacup.sk/2014/results/show/open/44L_PRB14-open/

Wir Alle hoffen, auf besseres Flugwetter! 🙂

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Pribina Cup 2014, 20. April

Der erste Wertungstag ist geschafft. Bei gutem Flugwetter hatten wir eine AAT mit 2 Stunden und drei Kreisen mit ca. 20km Radien.

http://www.pribinacup.sk/2014/tasks/show/open/44L_PRB14-open_tsk/

Flugvorbereitung

Flugvorbereitung


Da wir einen starken SO-Wind hatten, habe ich auf den Hangwind gesetzt und bin in den SO-Sektor des ersten Kreises geflogen. Der Hangwind hat auch gut funktioniert nur was ich nicht ganz bedacht habe war, dass der Luftraum von Sliac sehr nahe an den Hang heran kommt und ich mit nur 100m Abstand daran vorbei geschrammt bin. Ich bin die selbe Route auch wieder zurück geflogen, also wieder knapp am Luftraum vorbei auf der Suche nach Thermik. Bedingt durch den Luftraum von Sliac und das Wetter musste ich einen weiten Umweg fliegen um in den zweiten Sektor zu gelangen. Dadurch habe ich viel Zeit verloren. Diese Option war zwar schnell auf den Kilometern im Hangwind, aber im Summe gesehen langsam. Eine bessere Flugplanung wäre angesagt, für die nächste AAT.
Für den Rest der Aufgabe hatte ich dann eine schöne Wolkenstrasse und sehr gute Steigwerte. Ein paar Regenschauer gab es auch, aber die waren weiter nicht störend. Ich konnte 100km/h Durchschnittsgeschwindigkeit fliegen. Das gesamte Feld liegt sehr eng beisammen. Bis jetzt ist Alles noch möglich. Ich werde versuchen, in den nächsten Flugtagen weiter konstant und entspannt zu fliegen.

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http://www.pribinacup.sk/2014/results/show/open/44K_PRB14-open/

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Pribina Cup 2014, 18. – 19. April

Trainingstag

Am Trainingstag konnte ich einen schönen Flug machen. Für alle Klassen hatten wir eine AAT mit 02:00 Stunden über 3 Sektoren. In Nitra Nähe gab es Blauthermik mit Steigwerten bis zu 1,5 m/s auf 1500m. Die Strecke führte uns zu den Bergen nördlich von Prievidza. In diesem Gebiet gab es schöne Cumuli und Steigwerte mit bis zu 3,5m/s. Ich hatte einen sehr entspannten Flug und konnte eine Schnittgeschwindigkeit von 96 km/h fliegen.

Meine gemietete LS 10 macht ein wenig Schwierigkeiten. Im Moment verliere ich sehr viel Wasser aus dem rechten inneren Flügeltank. Wir haben das Problem versucht zu beheben, aber wir sind zu keiner Lösung gekommen. Daher werde ich diesen Tank einfach nicht verwenden, somit kann ich das Wasser auch nicht verlieren. Der kleine Nachteil dabei, ich kann die LS 10 nicht auf das max. Startgewicht von 600kg volladen. Aber bei dem vorhergesagten Wetter für Morgen vorerst kein Nachteil! Ach ja, wie immer hatte ich ein paar Softwareproblemchen im Endanflugrechner.

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1. Wertungstag

Leider kooperierte das Wetter nicht ganz mit den Vorgaben der Wettbewerbsleitung. Es stellte auf stur und hat uns angeregnet, anstatt uns genügend Thermik zu geben. Es war viel Glück dabei, gleich nach dem Ausklinken in 500m ein Steigen zu finden. Ein Paar hatten dieses Glück und stiegen auf 2400m und Andere, sowie ich, kamen gerde einmal auf 750m. In beiden Fällen war es nicht möglich die Aufgabe zu fliegen. Wir, die Tiefflieger, trieb es, mit dem stärker werdenden O – SO Wind und einer Regenfront, immer weiter von unserer Startlinie und dem Flugplatz weg. Wie immer gab es mehrere Optionen: Sich vom Regen treiben lassen, aber da war schon bald eine Luftraumgrenze, oder durch den Regen durch und wieder versuchen am Platz zu landen und auf besser werdendes Wetter hoffen. Ich entschloss mich, Richtung Flugplatz zu fliegen. Wie sich heraus stellte, trafen viele meiner Tiefflieger Freunde die selbe Entscheidung. Wir schafften es mit wenig Reserven wieder zum Flugplatz und fielen wie ein Bienenschwarm auf diesem ein. Leider war ein zweiter Start nicht mehr möglich, da es nach ein paar Sonnenstrahlen auch schon die ersten Gewitter gab. Die Geschichte unserer Hochflieger Freunde war ähnlich. Trotz der grossen Höhe, die sie hatten, konnten sie gerade einmal 22 km Strecke zurücklegen. Der starke Regen und die damit verbundenen Abwinde waren zu viel. Im Endeffekt gab es keine Wertung.

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Meine LS 10 hatte wieder ein paar technische Raffinessen für mich auf Lager. Die Querruderabdichtung löste sich und stand wie ein Bremsfallschirm im Wind. Dabei machte es ein sehr lautes Geräusch und war eigentlich sehr nervig! In den Tagen zuvor, konnte ich den Treibstofftank nicht füllen. Ein Sensor stellte fest, der Tank ist voll und ich brauche keinen Sprit! Nach dem nervigen Geräusch in der Luft, dachte ich, das Imperium schlägt zurück und habe das Sensorkabel einfach abgeschnitten und somit gab es nur noch Fragezeichen am Motordisplay. Ich konnte endlich volltanken. 🙂 Bei den noch immer schlechten Wettervorhersagen, gar keine schlechte Idee. 🙂

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Pribina Cup 2014

Es ist wieder soweit, ab 19. April werden wir in Nitra, Slowakei Segelfliegen. Ich hoffe, dass wir dieses Jahr auch tatsächlich in die Luft kommen. Zur Erinnerung, 2013 wurde der Wettbewerb abgesagt, da der ganze Flugplatz unter Wasser stand.
nitra 1

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Ich werde mit einer LS 10-st in der 18m Klasse an den Start gehen. Wie alle Jahre vor dem Pribina Cup, konnte ich leider erst einen Segelflug im Regen mit sehr schwacher Thermik durchführen. Umso mehr habe ich an meiner Fitness gearbeitet und in den letzten Monaten ca. 15kg abgespeckt und Ausdauer trainiert. Habe auch ein paar schlaue Bücher gelesen. Z.B.: BLINK!: Die Macht des Moments.
http://www.amazon.de/Blink-Macht-Moments-Malcolm-Gladwell/dp/3593377799

Wurde mir empfohlen von Tom Weissenberger, Langstreckenflug Weltrekordhalter im Drachenfliegen. http://www.wings-on-tour.com/

Mal schauen, wie sich die neuen Inputs auswirken werden und ob ich konstanter und entspannter durch die Gegend fliegen werde.

Ich werde euch, so gut wie möglich, wieder vom Wettbewerb berichten.

Der Link zur Homepage: http://www.pribinacup.sk/2014/

Bis dann, viel Spaß beim Fliegen mit Allem was Flügel hat!

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Erstflug meiner Ka8b 6m von Phonix Model

Endlich konnte der Erstflug mit meiner Ka8b 6m erfolgen. Bestellt und gekauft hatte ich sie im März bei Derkum in Köln, aber erst im Mai erfolgte der Erstflug.

Ka8b in der Box

Ka8b in der Box

Ka8b in der Box

Ka8b in der Box

An einem schönen Nachmittag mit wenig Wind und ruhigem Wetter konnte Bastian Jütte, geschleppt von Martin Gneist mit seiner Pilatus Porter 80ccm, den Erstflug am Modellflugplatz in Weikersdorf durchführen.

Pilatus Porter

PC-6

PC-6

PC-6

Vor dem Start waren Bastian und Martin von der Größe der Ka8b 6m überrascht und besorgt, ob der Schlepp funktionieren kann. Sie hat nur 6m, aber einen breiten Rumpf und tiefe Flächen, dadurch wirkt sie sehr wuchtig. Und mit 14 kg ist sie auch nicht gerade ein Leichtgewicht. Alles an diesem Flugzeug ist anders. Alleine für das Aufrüsten benötige ich noch 15-20 min. Den Flieger an den Start bringen, ist auch eine Übung für sich. Ich werde mir noch eine Zugvorichtung mit Flächenrad bauen, damit ich die Ka8 ziehen kann.  🙂

Ka8b 6m

Ka8b 6m

Als wir endlich am Start standen, kam dann noch die Frage von Martin an mich: “Wo’s is, wenn da Bastie den Flieger zerstört?   Wird nicht passieren!” War meine Antwort.

Also ging es auch gleich los. Martin gab Vollgas und schon nach ein paar Metern waren beide in der Luft. Das etwas sensitive Höhenruder war gleich bemerkbar, aber ansonst flog sie geradeaus und war leicht zu steuern. Wir hatten vor dem Start noch 60% Querruderdifferenzierung  eingestellt. Das passt recht gut. Mit 2,8 kg Blei in der Nase, war sie beim Erstflug noch etwas Schwanzlastig. Wir gaben vor dem zweiten Start noch 200g Blei dazu. Jetzt hat sie 3,0 kg in der Nase und sie fliegt damit sehr gut. Das sensitive Höhenruder wurde mit ein paar Einstellung an der Fernsteuerung auch reduziert. Bastian machte noch zwei Starts und dann war ich an der Reihe.

Etwas nervös war ich schon. Mein Erstflug mit der Ka8, überhaupt mein erster Modell F-Schlepp, erstes mal mit 6m und einem 14kg Flieger, erstes mal in Weikersdorf geflogen und dann noch die etwas kleinere Landebahn als auf meinem Heimatmodellflugplatz.

http://www.mfc-weikersdorf.at/
Also, die Ka8 wieder für den F-Schlepp vorbereiten. Da die Schleppkupplung mitten im Rumpf liegt, muss die Haube jedes mal abgenommen werden. Ich verwende daher die Schrauben nicht, sondern nur ein Klebeband links und rechts. Funktioniert auch! Ich hatte Bedenken wegen dem Einklinken, aber nach ein paar mal hat man den Dreh raus und es stellt kein Problem dar. Ruder Check und schon ging es los!

Anrollen – abheben – geradeaus Fliegen war kein Problem. Dann kam die erste Kurve. Für mich war es nicht so einfach der Porter zu folgen. Durch das Gewicht der Ka8 ist es für die Schleppmaschine nicht einfach mich, um die Kurven zu ziehen. Deshalb gab ich etwas Querlage und versuchte die Kurve mit zu fliegen. Ich kam aber zu weit nach innen und musste Ausklinken. Wir hatten trotzdem eine gute Höhe erreicht und ich konnte einen schönen Flug machen. Sie benötigt viel Seitenruder und ist etwas träge in den Querrudern, verglichen zu meiner Europhia 2k die ich normalerweise fliege.  🙂  Einmal daran gewöhnt, fliegt sie von alleine.

Wir fanden, dass sie ein super Flugbild hat! Wie eine echte Ka8! Die Landeeinteilung ist mit den Bremsklappen sehr gut steuerbar. Somit konnte ich, zu meiner Überraschung, eine gute Landung hinlegen.  Danach konnte ich noch zwei Starts machen und war sehr zufrieden mit der Ka8. Nur an meinen F-Schlepp Künsten muss ich noch viel arbeiten!

Besten, besten Dank an Martin und Bastian, dass sie sich die Zeit genommen haben, meine Ka8 einzufliegen. Danke auch an den MFC-Weikersdorf, dass ich als Gast bei Ihnen fliegen durfte und den vielen Tipps der Grossmodellflugexperten Vorort.

Es vergingen weitere drei Wochen, bis ich wieder mit der Ka8 in die Luft kam. Dieses mal auf meinem Heimatflugplatz in Münchendorf -Trumau.

http://www.mfc-concorde.at/

In meinem Verein hatte sich vor ca. einem Jahr eine Segelfliegergruppe gebildet, die sich auf F- Schlepps spezialisiert haben. Sehr gut, dachte ich mir, da möchte ich mit machen. Da ich immer schon einen größeren Modellflieger wollte, habe ich mir die Ka8 mit 6m gekauft. Als ich das erste mal damit am Flugplatz war, stellte ich fest, dass meine schwere Ka8 nicht für alle Schleppmaschinen geeignet ist.

MFC - Concorde

MFC – Concorde

ABER eines Tages bekam ich einen Anruf von Bernhard Streicher unseren F-Schlepp und Segelflugexperten im Verein. Er hatte seine Elektro Pilatus Porter mit einem stärkeren Motor ausgerüstet und er würde versuchen, mich zu schleppen.

SUPER! Durch Zufall war ich zu Hause und am nächsten Tag ging es schon los. Noch kurz die Notizen der ersten Schlepps mit Martin und Bastian durchgelesen, damit ich nicht ganz so dumm vor meinen Vereinskollegen da stehe. Wiederum das AHA -Erlebnis der Kollegen, als sie die Ka8 sahen.

Des is a grosser Koffer! War eine Aussage. 🙂
Der erste Schlepp war wiederum aufregend! Schafft es die Porter oder nicht..! Sie hat es geschafft! Abheben geradeaus fliegen und steigen kein Problem! Ich machte schon eine bessere Figur beim Nachfliegen, als vor drei Wochen. Durch die sehr leichte Porter, musste ich genau fliegen um sie nicht aus der Richtung zu drehen. Das war nicht immer einfach. Ich musste öffters ungewollt ausklinken. Als Vorsichtsmaßnahme hatten wir eine Sollbruchstelle hinzugefügt. Diese war einmal gerissen, ansonst verliefen die Schlepps sehr gut! Wir hatten viel Spaß und es war wieder ein lehrreicher F-Schlepp Tag für uns.

Ein Video von den Flügen in Münchendorf – Trumau:

http://youtu.be/q9Gr-DkgmpM

Besten, besten Dank auch hier an Bernhard!  Bei so einem Flieger braucht man hilfsbereite Kollegen, die einem helfen in die Luft zu kommen!!

Das nächste mal werde ich auf einem Hang fliegen gehen. Bin schon gespannt, wie der Handstart funktionieren wird! 🙂

Gedanken

Die Ka8 ist einfach zu fliegen. Der Preis für einen ARF 6m Flieger unschlagbar.

Wie in vielen Foren zu lesen ist, ist die Bauweise des Holms nicht unbedingt die Beste. An meiner Ka8 habe ich keine Umbauten an den Flächen und Holmen vorgenommen. Sie wurde als Scale Flugzeug gebaut und ich verzichte daher auch auf den Kunstflug, dafür habe ich andere Modelle. 🙂

Soweit hat meine Ka8 alle unfreiwilligen F-Schlepp Manöver und schnellen Überflüge ausgehalten. Ich habe eigentlich keine Bedenken, dass die Krafteinleitung über den Holm zu schwach ist. Ich muss dazu sagen, dass meine Ka8b von Phoenix Model aus der letzten Baureihe stammt.

Ich habe den Einstellwinkel von 4 Grad auf ca. 1,5 Grad reduziert, wie in vielen Forenbeiträge zu lesen ist.

Der Transport, das längere Aufrüsten und das höhere Gewicht ist ein kleiner Nachteil.

Dafür ist der Fluggenuß umso größer!

:-)

🙂

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Österreichische Segelflugstaatsmeisterschaften 2013, Nitra Letzter Wertungstag

http://www.pribinacup.sk/at2013/

Gestern war der letzte Wertungstag. Vorweg, in der 18m und Offenen Klasse sind wir nicht einmal in die Luft gekommen.

Aber der Reihe nach, wie jeden Tag hatten wir ein Wetterbriefing und die Verteilung der Tagesaufgaben. Das Wetter wurde als schwierig, aber als fliegbar vom Metrologen beurteilt. Wie sooft war die Wetterentwicklung anders, als die Vorhersage und der CD verschob den Start um ca. 1 Stunde. Dann wurde begonnen die 15m – Standard und Clubklasse in die Luft zu bekommen.

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In niedriger Höhe konnten sich die Freunde gerade in der Luft halten.

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Dann kam eine kleine Abschirmung durch und die Ersten mussten wieder zurück landen.

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Der Startvorgang wurde unterbrochen und wir (18m, Offene) blieben vorerst am Boden und schauten nach oben.

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Spannend war es für die Freunde in der Luft. (15m, Std., Club)  Zuerst wurde Ihre Startlinie für 13:09 geöffnet, da es aber sehr viele Rücklandungen gab, wurde die Startlinie wieder geschlossen. Ein paar Piloten schafften den Einstieg in eine Welle und flogen in 2400m herum. Diese Piloten waren natürlich nicht mit der Entscheidung einverstanden und meldeten dieses auch über Funk. Die Piloten am Boden, die bereits zwei Startversuche hatten und nur noch einmal geschleppt werden konnten, waren natürlich einverstanden mit dieser Entscheidung. Es entstanden zwei Lager, die weit oben und die am Boden und alle versuchten den CD zu beeinflussen. Dieser entschied, die Startlinie wieder zu öffnen. Jetzt wird’s lustig dachte ich mir! 🙂 Und tatsächlich die Freunde am Boden von der (15m, Std., Club) waren auf einmal sehr gestresst. Und siehe da auch die führenden der Offenen Klasse am Boden hatten auch auf einmal Stress und verstanden nicht, warum die Linie wieder aufgeht. Die Wettersituation war wirklich nicht einladend um Fliegen zu gehen, aber es bestand die Möglichkeit einer Tageswertung und der CD versuchte, diese zu nützen. Im Osten vom Flugplatz bildete sich schon ein sehr schönes Gewitter, aber Richtung ersten AAT Kreis war es fliegbar. Es war eine schwierige Situation für Alle!! Jetzt entschlossen sich die ersten Rücklander wieder zu starten. Dabei wurden sie aber nicht in das vorhergesehene Gebiet geschleppt, sondern genau in die Welle. Jetzt gab es natürlich wieder Ärger.

Durch die falschen Schlepps und da die Wetterlage keinen fairen Wettkampf zuließ, entschloss sich der CD den Tag für alle Klassen zu neutralisieren. Ihr könnt euch vorstellen, es gab viele Meinungen darüber und lange Diskussionen ob diese Entscheidung eine Gute war.

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In der ganzen Zeit habe ich versucht, mich zu konzentrieren und nicht an den Diskussionen pro und kontra Fliegen teilzunehmen. Nur als mich der Pilotensprecher fragte was meine Meinung war, musste ich Stellung nehmen. Aus meinem Mund kam nur das Wort: Würfeltag, aber trotzdem war meine Einstellung – Wenn wir fliegen, dann fliegen wir und selbst wenn sie uns bis nach Paris schicken.

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Nachdem der Tag neutralisiert war, versuchten noch ein paar Piloten die Aufgabe zu fliegen. Dies gelang nicht, da das Gewitter im Osten grösser wurde und einen Einflug in den 2. AAT Kreis nicht ermöglichte.

Wir waren am einzigen Ort in Europa, wo es einen wertbaren Segelflugwettbewerb gab, darüber waren alle sehr froh!! Ich konnte nach meinem zweiten Platz bei der letzten Meisterschaft 2011 wieder einen Podestplatz erfliegen und wurde hinter Peter Hartmann und Wolfgang Janowitsch mit einer JS1  Dritter!

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Ergebnis

http://www.soaringspot.com/stm_2013/results/18-meter/total/day3.html

Für eine WM Qualifikation in Leszno 2014 wird es in der 18m Klasse leider nicht reichen. Macht auch nichts! Wir werden noch lange Segelfliegen und ich werde auch wieder in den kommenden Jahren den Weg zu einer WM oder EM finden.

Vielen, vielen Dank an meine liebe Frau und Tochter, die mich immer mit großem Einsatz und Geduld unterstützen!!!

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